(Berlin.) Neben Cevdet Erets Reise nach Bergama, und nicht offiziell Teil der Reihe Musikwerke Bildender Künstler, zeigt Berlins Hamburger Bahnhof dieser Tage eine weitere Ausstellung, des Besuchers Gehörsinn zu beschäftigen.

Auf Werke Lawrence Abu Hamdans sind wir zuletzt anläßlich der Berlin Art Week 2018 getroffen, als er an einer Gruppenausstellung in der DAAD-Galerie teilnahm (der DAAD tauscht in der Tat nicht nur Studenten, sondern auch Künstler aus, international) und sich in einer Videoarbeit Mauern und Klang widmete. Die diesjährige Einzelausstellung ist eher klein gehalten, besteht aus Auszügen dreier Werkserien, deren beste mit dem Namen Disputed Utterance ("Umstrittene Äußerung") gleich zu Beginn steht, da Abu Hamdan nicht ohne s...

(Berlin.) Apart from Cevdet Eret’s musical trip to Bergama, and not officially part of the series Works of Music by Visual Artists, Berlin’s Hamburger Bahnhof shows a second exhibition to engages the patron’s sense of hearing these days. 

We’ve met with the work of Lawrence Abu Hamdan before, on the occasion of Berlin ART Week 2018 at DAADgalerie, a German foreign exchange student programme with a branch in contemporary arts. Back then, it was a group show and his contribution all about walls and sound, it was memorable. Today’s solo is rather small, and the best part stands at the beginning: A series of works under the title Disputed Utterance, that - not without dark humour - inquires into the misgivings of spoken langu...

(Berlin.) Herbst in Berlin, so mancher denkt da gerne an die Sonne und das Meer (nur bitte nicht den Klimawandel!), geht stillschweigend darüber hinweg, wenn Mehmet in aus Heimweh gespeister geistiger Abwesenheit Döner-mit-nur-Zwiebeln statt Dürüm-mit-alles-ohne-Zwiebeln einpackt. Denkt sich dann, es ist mal wieder Zeit, ins Museum zu gehen, auf andere, weniger regennasse Gedanken zu kommen, die U-Bahn Stationen hängen voller Plakate von Izmir Tourismus (Öger Tours nun nicht mehr) und siehe da: Selbst der Hamburger Bahnhof zeigt Cevdet Eret, Künstler aus der Türkei – und potentiell auch Türke. Obwohl, sicher können wir uns da nicht sein, vermeidet man am Bahnhof doch jede Nennung seiner Nationalität. Der Name scheint in ottom...

(Berlin.) It’s almost the end of November again, meaning any Americans among you will probably feel in the mood for some... well, here’s Cevdet Eret, artist from Turkey, and maybe even Turkish. Although of this we cannot be sure: there is his name which could point at the conclusion, but then again, Hamburger Bahnhof Museum avoids every mention of nationality - Wherever you look or listen, it’s only “lives in Istanbul”. Odd. Might be Kurdish? Or just not keen on Erdogan? Bergama, Eret’s project for Bahnhof, has been coproduced by, and first shown at, the performing arts festival Ruhrtriennale, and not even their promo brochure's short bio will divulge his place of birth. This is getting more mysterious by the m...

(Berlin.) Twenty-nineteen being history soon, it’s about time to visit a Bauhaus centennial show should you not have done so yet. Quite a few of those have popped up in Berlin and beyond over the past months, and why not pick original bauhaus at Berlinische Galerie?

This one wants to remind us that the trademark was in first place not a style, an artistic movement, but a school, established by Walter Gropius in Weimar, 1919. For the following fourteen years, Bauhaus, relocating first to Dessau, then to Berlin, exerted a considerable and lasting influence on architecture, art, and design. To celebrate the big anniversary, three main events take/took place in these same three cities, one of which you will have heard of, and as regar...

(Berlin.) Nun, da sich Zweitausendneunzehn und das hundertjährige Bauhaus-Jubiläum schon bald wieder dem Ende zuneigen, lasset uns frei nach dem Dichter sprechen:

Wer jetzt kein Bauhaus schaut, der braucht auch keines mehr. // Wer jetzt Banause ist, wird zuhause bleiben // Wird posten, tweeten, Photos teilen // Statt zu ehren Kunst und Künstler, // Staunen, was die Kuratoren treiben.

Eine ganze Reihe Ausstellungen würdigt(e) den Anlaß, und sollten Sie bislang keinen wahrgenommen haben - warum nicht jene der Berlinischen Galerie wählen? Dort möchte man daran erinnern, daß es sich beim Bauhaus in erster Linie nicht um einen Stil, einen weiteren Frühzwanzigstes-Jahrhundert–ismus der Künste, gehandelt hat, sondern e...

(Berlin.) Bitte, nehmen Sie Platz, machen Sie es sich gemütlich, wie wäre es mit einem Grün- oder Weiß-Tee, dazu ein Snack: Pudel, Angora oder Schwarzbär vielleicht? Alles gut mit der neuen Niere?, ja haha, der wird so schnell nicht wieder protestieren – ups, vergessen Sie, was Sie gerade gelesen haben und folgen Sie mir zu drei Berliner Ausstellungen chinesischer Kunst und Künstler. Drei Ausstellungen mit Kunstanlaß – Werden in Kindergärten eigentlich noch die „Drei Chinesen mit dem Kontrabaß“ besungen oder steht das mittlerweile unter Rassismusverdacht? Da werden immerhin einer gegebenen Bevölkerungsgruppe polizeilicher Überprüfung zu unterziehende Aktivitäten unterstellt... Racial Profiling! Und nicht einmal durch chinesische Sicherheits...

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BAW(S) 2019, Teil II: Die Ochsentour

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